Freitag, 26. Juli 2013

Fazit - CNT 2013

Am Treffpunkt am Frankfurter Römer fanden sich neun MitfahrerInnen zur crazy-night-tour 2013 ein (7 x m, 2 x w).
An diesem heißen Juli-Samstag war viel am Mainufer in Frankfurt los, so dass in nur gemächlichem Tempo die Mainmetropole verlassen werden konnte. Gegenüber dem Neubau der EZB wurde noch schnell ein Startfoto gemacht

um dann am Main entlang nach Offenbach zu fahren. Auch noch in Offenbach war viel los, so dass die Gruppe bis Hanau etwas hinter dem angedachtem Zeitplan war. Bei Hanau wurde der Bahnlinie der Odenwaldbahn bis nach Seligenstadt gefolgt. Dieses Stück ist relativ direkt und gut fahrbar.
Auf dem Marktplatz in Seligenstadt erfrischten sich die TeilnehmerInnen mit Eis und am Brunnen.
Am Ortsausgang von Seligenstadt fand aber noch eine Pause mit Einkaufsmöglichkeit im Rewe statt. Gestärkt wurde die Fahrt in der noch hellen Dämmerung nach Mainaschaff fortgesetzt. Auf der Auffahrt der Rad- und Fußbrücke passierte ein kleines Mißgeschick, bei dem ein Mitfahrer am Absperrpfosten hängenblieb. Glücklicherweise blieb das für Mensch und Material ohne Folgen.
Am Friedhof von Mainaschaff wurden mal schnell die Wasservorräte aufgefrischt und die Fahrt durch den Ort fortgesetzt. Mittlerweile war die Dämmerung weit fortgeschritten, so dass Aschaffenburg bereits im Dunkeln erreicht wurde.
Flott ging es über die Brücke und auf der anderen Seite weiter. Dank eines kleinen Navigationsfehlers führt die Route durch den Park Schönbusch anstatt direkt am Main entlang. Aber der Mainradweg war schnell wieder erreicht und am Trinkbunnen eine kurze Pause gemacht. Es folgte die Durchfahrt durch Niedernberg und kurz darauf die Durchfahrt von Groß-Wallstadt. Nun führt der Radweg eng an der Bundesstraße entlang nach Oberburg und Mainseitig daran vorbei. Weiter eingequetscht zwischen Fluss und Bundesstraße ging die Fahrt weiter. Kurz vor Wörth a. M. gab es erneut einen Trinkbrunnen, der sogleich für die Ergänzung der Wasservorräte genutzt wurde. Auch bis weiter nach Mitternacht konnte in kurzer Radbekleidung gefahren werden. Vor der Mainquerung bei Klingenberg versperrte eine Baustellenabsperrung die Weiterfahrt. Die Gruppe probierte durchzukommen, musste aber dann wieder mehrere hundert Meter zurück und der Umleitung folgen. Ab Klingenberg wurde dann die Fahrt auf der Innenseite vom Mainviereck bis Miltenberg fortgesetzt. Über die Maintorbrücke bei Miltenberg ging's wieder auf die Südseite und am Mainufer wurde ein Pause zur Erholung und Stärkung gemacht. Nach weniger als 10 km war Freudenberg erreicht, wo erneut ein Wechsel der Flussseite erfolgte. Zwischen Kirschfurt und Fechenbach gab es die nächste Kuriosität: Nach einer Pinkelpause fuhren alle wieder los, der Tourleiter war in dem Moment hinten und sah dann erst mal nur die Rücklichter. Als Tourleiter schaffte ich es nicht auf den nächsten 20 km bis Wertheim zur Gruppe wieder aufzuschließen. Bis Wertheim wurde an Dorfprozelten, Stadtprozelten und Faulbach mit der hell erleuchteten Staustufe vorbeigefahren. Danach kam noch Hasloch und der Tourleiter wechselte hier auf der Eisenbahnbrück mit schmalem Fuss-/Radweg die Mainseite. War ein komisches Gefühl da drüber zu fahren, weil sich jede der Holzbohlen unter den Reifen bewegte. Schließlich durch Wertheim-Bestenheid nach Wertheim hinein und am Marktplatz eine Ruhe- und Essenpause eingelegt. Nach einem kurzem telefonischen Kontakt ist Gruppe und Tourleiter an der Wertheimer Mainbrücke nun wieder vereinigt. Nun folgte das Ausfahren der langen Schleife nach Bettingen und weiter nach Homburg und Lengfurt. Bereits in der Schleife wurde es schon wieder langsam hell. Die Weinlage Homburger Kallmuth strahlte in der Morgensonne und kurze Zeit später wurde nach Lengfurt auch schon Marktheidenfeld erreicht. Nach einer kurzen Pause in Marktheidenfeld wurde die Seite gewechselt und auf der ehemaligen Bahntrasse Hafenlohr erreicht. Über Rothenfels, Neustadt und Rodenbach wurde Lohr am Main gegen 7 Uhr erreicht.
Hier wurde beim Bäcker eine Frühstückspause eingelegt. Mit Kaffee und Kakao sowie Backwaren gestärkt wurde der nächste Abschnitt in Angriff genommen. Dazu wieder die Seite gewechselt um unterhalb der Ruine Schönrain die Schnellfahrstrecke Würzburg-Hannover zu passieren. Ein kurze Pause erfolgte noch in Hofstetten. Gemünden am Main  wurde links liegengelassen und die Fahrt auf der ruhigen Nebenstraße weiter fortgesetzt bis Kleinwernfeld. Dort stand bis zur Schleuße Harrbach ein Radweg zur Verfügung. Danach folgte bis Karlburg wieder die Straße. Die nächste Pause erfolgte in Mühlbach (gegenüber von Karlstadt). Über Laudenbach und Himmelstadt wurde schließlich Zellingen erreicht und schließlich die letzten 20 km in Angriff genommen. An Erlabrunn ging's flott vorbei nach Marokko (*). Etwas taktisch unklug war eine fehlende Umleitungsbeschilderung wegen des Ortsfestes von Marokko am Main, wodurch der Radweg weitestgehend blockiert war. Parallel zur Kreisstraße ging's weiter nach Zell am Main und unterhalb des Zeller Bocks nach Würzburg hinein. Etwas überrascht war der Tourleiter über den mittlerweile verbreiterten Radweg entlang der Kläranlage. Aber danach sind immer noch sehr viele Baumwurzeln auf dem weiterhin schmalen Radweg. Über die Brücke der deutschen Einheit ging es direkt zum Hauptbahnhof, wo das Zielfoto auf dem Bahnhofsvorplatz gemacht wurde.
Die Streckenstatistik aus dem Computer des Tourleiters:
Gefahrene Kilometer: 237,92
Fahrzeit: 12 Stunden 3 Minuten
Durchschnittsgeschwindigkeit: 19,72 kmh
Höchstgeschwindigkeit: 39,25 kmh

Zielankunft Würzburg 11.00 Uhr


*) Marokko = Margetshöchheim

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