Montag, 18. August 2014

CNT-2014 - Bericht

Am Startpunkt, Darmstadt-Hauptbahnhof-Westausgang, konnten neun MitfahrerInnen begrüßt werden. Nach kurzer Unterhaltung ging's um 16.20 Uhr dann bei Sonnenschein los. Nachdem der Samstag sehr bewölkt war, konnte die Gruppe bis zum Einbruch der Dunkelheit bei Sonne und fast wolkenlosen Himmel fahren. Vom Hauptbahnhof ging's durch das Telekom-Viertel in den Wald und die Eschollbrücker Straße wurde überquert und in die Schneise nach Pfungstadt hineingefahren. Flott war das Wasserwerk mit dem Brunnen am Pfungstädter Ortsrand erreicht. Per Telefon meldete sich noch ein Mitfahrer, der verspätet am Darmstädter Hauptbahnhof in wenigen Minuten ankommen sollte. Also wurde per Telefon kurz die Fahrtroute erklärt, damit dieser folgen konnte. Und die weiteren Kilometer wurde das Tempo zunächst mal etwas gedrosselt. Ein weiterer Mitfahrer wartete bereits in Hähnlein und der Ko-Tourenleiter fuhr etwas zurück um dem Nachkömmling entgegenzufahren (Danke an Karsten für diesen Zwischensprint). Weiter ging es über Schwanheim nach Lorsch auf betonierten Wegen. Nach Lorsch verlief die Route im Wald und bei der Abzweigung wurde ein kurze Pause auch für die Nachkommer genutzt. Mit zwölf Personen Gruppenstärke ging es auf den gut befahrbaren Wegen durch den Wald nach Mannheim. In Mannheim mussten mehrere Baustellen passiert werden und nach einer Kreisfahrt war schnell der Pausenort am Kaufland erreicht. Die ca. 45-minütige Pause konnte zur Versorgung aus dem Supermarkt genutzt werden. Allerdings waren die Kassen im Kaufland unterbesetzt, was ziemlich lange Schlangen zu Folge hatte. Ab hier kam Mitfahrer Nr. 13 hinzu. Zum Neckar hin und über diesen ging's weiter. Dem Neckar wurde ein paar Kilometer flussaufwärts gefolgt, bevor die Gruppe durch ein Gewerbegebiet aus der Stadt hinausfuhr. Nun begann die Dämmerung und Strecke führte ein Stück entlang der Bahnstrecke nach Schwetzingen entlang. Kurz vor Plankstadt wartete Mitfahrer Nr. 14 (mit Liegerad). Auf ruhigen Wohnstraßen gings durch Plankstadt hindurch und an Hauptstraßen entlang nach Oftersheim. Vorn dort auf schöner Piste durch den Wald zum Hockenheimring, wo die Gruppe mit einem Feuerwerk empfangen wurde.
Das wurde für eine kurze Pause genutzt. Beim Verlassen von Hockenheim musste dann aber noch schnell der Schlauch vom Vorderrad eines Mitfahrers gewechselt werden. Durch den Wald gings an Reilingen und Waghäusl vorbei. In der Nähe des Bahnhofs Graben-Neudorf wurde eine Pause eingelegt. Eine Streife eine privaten Sicherheitsdienstes interessiert sich kurz für die nächtlichen Radfahrer. Gestärkt gings dann weiter durch den Wald auf schnurgerader Strecke nach Karlsruhe.
Etwa am Wasserwerk vor dem Schlosspark setzte ein Gewitterschauer ein. Im beginnenden Gewitterschauer suchte die Gruppe einen Unterstand am Schloss um den stärksten Regen abzuwarten. Im nachlassenden Regen wurde dann zum Hauptbahnhof Karlsruhe gefahren, wo auch zu nächtlicher Zeit (so gegen 3 Uhr) noch/schon ein Bäcker aufhatte. Außerdem war die Bahnhofshalle angenehm warm.
Die weitere Strecke am Rhein war nach dem Gewitterregen ein Dreckschlacht. Diese Dreckschlacht war bei Au am Rhein beendet. Fortan gings auf Straßen und Radwegen weiter. Bei Illingen wurde nochmal eine kurze Pause gemacht und dann weiter nach Wintersdorf zu fahren. Dort über die Brücke hinüber auf die französische Seite.
Auf dem asphaltiertem Weg hinter dem Rheindamm konnte wieder gut Strecke gemacht werden. Ein anderer Mitfahrer hatte dann auch noch eine Panne.
Bei Offendorf gings über mehrere Dörfer weiter um dann nach Le Wantzenau auf einem nicht besonders tollem Waldweg, teilweise alte Bahntrasse, nach Straßburg zu kommen. Vor dem EU-Parlament wurde ein Zielfoto gemacht um dann in die City hineinzufahren.
Für die Rückfahrt wurde entschieden, ab Kehl in die Regionalbahn einzusteigen. Ab Offenburg ging es dann im vollen Zug der Schwarzwaldbahn bis Karlsruhe, dann mit der S-Bahn bis Heidelberg und schließlich per Regioalbahn nach Darmstadt.


Notiz des Tourleiters:
- richtiges Telefon (Streichelfon war Klingelton fast nicht hörbar)
- mehr Asphalt in Zukunft

Aus dem Radcomputer des Tourleiters:
222,90 km
12 Std. 10 Minuten Fahrzeit
18,33 kmh (Durschnitt in Bewegung)
31,40 kmh (Max. Speed)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen