Sonntag, 2. August 2015

CNT 2015 - Darmstadt-Fulda

Am Startort fanden sich vier Mitfahrer ein. Bei gemäßigten sommerlichen Temperaturen um 25°C wurde relativ pünktlich um 16.10 Uhr gestartet. Durch Herrengarten und Bürgerpark Nord führte der Weg aus Darmstadt in Richtung Messel hinaus. Die Strecke über Messel nach Rödermark führte auf der leicht hügeligen Straße durch Wald und Feld. Nach einer guten Stunde Fahrzeit wurde ein erste kurze Pause an den Einkaufsmärkten von Rödermark gemacht.
Der folgende Abschnitt konnte auf gut ausgebauten Radwegen und -Streifen gefahren werden.Von Rollwald nach Weiskirchen verläuft der Radweg direkt an der S-Bahn-Strecke. In Weiskirchen konnten die Räder durch ein Straßenfest geschoben werden, auf dem Weg hinaus nach Hanau-Steinheim wurde die Autobahn 3 überquert und mit Schwung ging es in den Wald hinein. Das Rewe-Center in Hanau-Steinheim wurde für eine ausgiebige Pause genutzt. Gestärkt wurde der Main überquert und am Schloss Philipsruhe bog die Gruppe nach HU-Wilhelmsbad ab. Eine kurze Wartephase sorgte ein von zwei 218er Dieselloks (in rot) gezogenem InterCityExpress der dritten Generation für Kurzweil.
Die L3008 nach Mittelbuchen war für den Fahrzeugverkehr wegen Bauarbeiten gesperrt, konnte aber mit Rädern benutzt werden. Der bisher ziemlich schlechte und schmale Radweg vor Mittelbuchen wurde ebenso saniert. Der neue Asphalt ist super fahrbar. Außerdem hat der Radweg nun eine ordentliche Breite.
Ab Mittelbuchen wurde es hügelig. Den Ort Nidderau passierte die Gruppe gegen 19.40 Uhr. Ein paar Kilometer weiter, in Eichen, gab es eine kurze Rast am Friedhof in der Abendsonne. Über Altenstadt ging es dann weitestgehend neben der bestehenden Bahntrasse bis Glauburg-Stockheim. Hinter dem Stockheimer Bahnhof wurde sich während einer weiteren Rast für die Weiterfahrt gestärkt. Über Selters ging es nach Ortenberg, wo dann auch die Steigungsstrecke der alten Bahntrasse beginnt. Am Wegesrand wurde auf Ortsfesten gefeiert - aber diese Festle lagen ungünstig vom Zeitplan der Tour. Mit dem Einbruch der Dunkelheit kühlte es spürbar ab. Die weitere Strecke auf der alten Vogelsbergbahntrasse wurden in Angriff genommen. In Gedern wurde unmittelbar vor dem Beginn der großen Schleife kurz gerastet. Weiter gings in den zwei großen Bögen hinauf nach Ober-Seemen. Leider fehlt hier ein Stück von ca. 500 Meter der alten Trasse und muss durch die Wohnstraßen mit stärkerer Steigung umfahren werden. Die letzten 5-6 km vor dem Scheitelpunkt standen nun an. Die nächtliche Temperatur fiel deutlich ab. Das machte sich insbesondere im Wald bemerkbar. Gegen Mitternacht war der höchste Punkt, Hartmannshain, erreicht. Dies wurde mit einem "Gipfelsekt" gefeiert. Nach ca. 20 Minuten wurden die ca. 35 Km  Abfahrt bis Lauterbach in Angriff genommen. Die Beine wurden kalt. In Lauterbach konnte man sich in der "Pension Spaßkasse" etwas aufwärmen, bevor es in den frühen Morgenstunden weiter über Bad Salzschlirf und Schlitz dem Fuldatal entgegen ging. In einer Schutzhütte mit Toiletten bei Schlitz gab es nochmals einen kurzen Stopp. Die restliche Strecke nach Fulda ist auch nicht topfeben, sondern führt im Waldrand auch ein paar mal auf und ab. Gegen 6 Uhr wurde die Jet-Tankstelle vor Fulda "überfallen" und reichlich Kaffee und Heiße Schoki geordert. Die Temperatur lag bei knapp 5°C und das Anfang August. Auf dem Weg zum Fuldaer Bahnhof wurde noch das obligatorische Schlussfoto vor dem Dom gemacht. Erfreut über die Fahrleistung und etwas müde wurde der Zug in Richtung Frankfurt gegen 7.30 Uhr bestiegen.


Aus dem Fahrradcomputer des Tourleiters:

Fahrtstrecke 193,75 km
Fahrzeit 10:03
Durchschnittsgeschwindigkeit 19,26 kmh
Max.-Geschwindigkeit 52,47
Höhenmeter (GPS) 1.131






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